Sonntag, 14. Februar 2010

Einigkeit und Recht und Schnee!?

Wenn Deutschland in diesen Tagen durch eines geeint ist, dann ist das wohl der allgegenwärtige Schnee. Hier sind einige Impressionen aus Warnemünde und Greifswald.




Eisschollen in Warnemünde


 Der Fischerbrunnen in Greifswald ist kaum noch zu erkennen.


Sondermüll?
 Ich möchte nicht Besitzer dieses Autos sein!

Vielen Dank an Ju und Maya für die Fotos. Ich denke an euch beim nächsten Schnee. Und der kommt bestimmt! 

Sonntag, 7. Februar 2010

Ask 'n' Tell im US-Senat

Letzte Woche fand vor dem Armed Services Committee des US-Senats die lange erwartete Anhörung zur Aufhebung des so genannten “Don’t Ask, Don’t Tell“ Gesetzes statt. Diesem Gesetz aus dem Jahr 1993 zufolge ist es Soldaten untersagt gleichgeschlechtliche Beziehungen in der Öffentlichkeit zu führen, aber gleichzeitig ist es auch Vorgesetzten untersagt, Untersuchungen über die sexuelle Orientierung ihrer Untergebenen anzustellen. Seit 1993 heißt es also für viele tausend Soldaten der amerikanischen Streitkräfte über ihre Orientierung zu schweigen oder ein Kriegsgerichtsverfahren, das meist mit der ehrenhaften Entlassung endet, zu riskieren. In den 17 Jahren der Existenz dieses Gesetzes wurden mehr als 13.500 Soldaten aus den Streitkräften entlassen, was dem amerikanischen Steuerzahler etwa 400 Mio. $ gekostet hat. Seit dem Beginn des Irak-Kriegs sind allein 59 Übersetzer für Arabisch, darunter auch Lt. Dan Choi, einer der bekanntesten Führsprecher für die Aufhebung von DADT, aus dem Dienst entlassen worden. Dazu kommen etwa 800 Soldaten in missionskritischen Positionen, die nicht so einfach zu ersetzen sind.

Samstag, 6. Februar 2010

Sascha

In letzter Zeit habe ich mich unglaublich tief in meine Bücher vergraben und viel Literatur "konsumiert". Ja klar, dass ich während dessen kaum etwas eigenens produziert habe. Um mal wieder Susan Sontag zu zitieren (Oh ja, ich höre euer Stöhnen und sehe euer Hände über dem Kopf zusammenschlagen!): "And, long after you've become a writer (und ich behaupte nicht, dass ich das sei), reading books others write - and rereading the beloved books of the past (kürzlich Bulgakows Meister und Margarita) - constitutes an irresistible distraction from writing. Distraction. Consolation. Torment. And, yes, inspiration."
Hier also nun einige Zeilen für "den" Roman, die mir eben, als ich einige Notizen durchging, in den Sinn kamen:

Chris’ Herz machte einen kleinen Sprung als Sascha sie anlächelte und dabei seine Zahnlücken zum Vorschein kamen. Er lächelte das gleiche unschuldige Kinderlächeln, das Sarah schon fast verloren hatte. Wie schnell doch die Zeit vergeht, dachte Chris einmal mehr als sie sich zu ihm hinunter beugte. Sie ahnte nicht einmal, wie einfach es werden würde, diesen Jungen als ihren Sohn zu akzeptieren.