Donnerstag, 31. Oktober 2013

Reformationstag und Halloween

Der Reformationstag nervt! Insbesondere wenn man Verwandte in Bundesländern hat, in denen dies ein Feiertag ist! Während also "Doktorchen" des. Knochenflicker sich bemuttern und heute alle Fünfe gerade sein lassen konnte, musste ich sklavisch arbeiten gehen. Wenigstens gab es genug Süßigkeiten im Büro, um diesen Tag zu überstehen.  
Und ja, am Tag des großen deutschen Reformators Martin Luther und (des nicht mehr so amerikanischen) Halloweens, ist einem dann auch egal, ob man als Berliner/in "Arm, aber sexy!" ist oder nicht. Man (oder Frau) fühlt sich einfach nur müde und bettreif. Gute Nacht!

Sonntag, 27. Oktober 2013

Bourbon in Kentucky war einmal

Aus einer Bourbon-Abfüllanlage in Kentucky wurden nach und nach viele Kisten mit sehr teurem "Pappy van Winkle" Bourbon geklaut. Der Dieb stahl Flaschen im Wert von mehr als 25.000 US$ und das alles kam auf während Rachel Maddow in dem Bundesstaat und nicht an ihrem Arbeitsplatz in New York war ... Ein Schelm, wer Böses denkt ... Und wer jetzt so richtig Lust auf einen Bourbon-Cocktail hat, sollte sich Rachels Berichterstattung mit anschließendem Rezept ansehen. Man nehme Angostura, Bourbon, Zucker und etwas Zitrone ...

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Gesetz in Texas schränkt Wahlrecht von Frauen ein

Was momentan in Texas los ist, ist kaum zu fassen! Seit mehreren Jahren ist in den US-Bundesstaaten ein Kampf der Republikaner gegen das Wahlvolk in Gange. Immer wieder werden Gesetze beschlossen, die auf kreative Art indirekt die Wahlrechte bestimmter Bevölkerungsgruppen einschränken. Glücklicherweise finden sich aber auch immer wieder Verfassungsgerichte, die diese Gesetze für unkonstitutionell erklären. Was jedoch nun in Texas im Vorfeld der anstehenden Wahlen Gesetz wurde, ist eine Kampfansage gegen das Wahlrecht verheirateter Frauen.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Spazieren an der Rummelsburger Bucht

Gestern nutzte ich das schöne Herbstwetter für einen Spaziergang an der Rummelsburger Bucht. Vom S-Bahnhof Nöldnerplatz kommend, überquerte ich die Hauptstraße (Ja, die Straße heißt wirklich so.) und gelangte an das Rummelsburger Ufer.
Blick vom nördlichen Ende auf die Rummelsburger Seite
Entlang dem schön gestalteten Uferweg ging es Richtung Süden vorbei an den sog. Knabenhäusern, die 1857 auf dem Areal eines Kranken-, Siechen- und Waisenzentrums errichtet wurden. Heute sind die erhaltenen Gebäude in Wohnungen unterteilt und die Umgebung besteht aus Mehrfamilienhäusern, die seit 1997 errichtet wurden. Auf der anderen Seite der Bucht war die Halbinsel Stralau zu sehen, die in den letzten Jahren auch einen Bauboom erlebt hat. 
Halbinsel Stralau mit Allianz-Tower im Hintergrund
Ob an diesem oder jenem Ufer, ich vergaß für die Zeit meines Spaziergangs, dass ich mitten in einer Großstadt war.

Freitag, 18. Oktober 2013

Auf den Spuren des Yeti

Professor Bryan Sykes von der Universität in Oxford ist schon seit längerem dem myteriösen Yeti auf der Spur. Nun hat er viele eingeschickte Gewebeproben analysiert und kommt zu einem erstaunlichen, wenn auch noch weiter zu überprüfendem Ergebnis.

Montag, 14. Oktober 2013

Matt Shepard is a Friend of Mine

Am 4. Oktober 2013 feierte der Dokumentarfilm von Regisseurin Michele Josue sowohl in der Washington National Cathedral als auch im Rahmen des Mill Valley Film Festival in Kalifornien seine Premiere. Die Doku in Spielfilmlänge zeigt den "Matt Shepard" wie ihn seine Freunde und Familie kannten und nicht nur den "Matthew Shepard" der seit seiner Ermordung vor 15 Jahren als Symbol für Hassverbrechen an Schwulen und Lesben in den USA steht. Hier der Trailer.
Mehr über das gewaltsame Ende des gerade mal 21jährigen Studenten findet ihr hier auf meinem Blog. Auch Richard M. Weinbergs Beitrag in der Huffington Post ist sehr lesenswert. Und dann ist da auch noch die Webseite mattshepardisafriendofmine.com.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Huffington Post Deutschland online

Heute ging die deutsche Ausgabe der Huffington Post online und ist damit der neunte Ableger der/des 2005 gegründeten Onlinezeitung/blogs. Mit Sebastian Matthes, ehemals Redakteur bei der Wirtschaftswoche und nun "designierter Chefredakteur", und Cherno Jobatey, der 20 Jahre lang Moderator des ZDF Morgenmagazins war und jetzt "Editorial Director" ist (Was bitteschön ist seine Aufgabe?), ist die deutsche Ausgabe in ihren Spitzenpositionen hervorragend besetzt.

Montag, 7. Oktober 2013

Olympisches Feuer ziert sich auf dem Weg nach Sotschi

Mit einer großen Feier wurde gestern die Olmpische Flamme in Moskau begrüßt und auf ihren Weg nach Sotschi geschickt. Doch Papa Putin dürfte das, was allein schon Moskau passierte, nicht gerade gefallen haben. So lief gleich der 2. Fackelträger durch eine Hofeinfahrt des Kreml, als eine Windböe die Fackel erlöschen ließ. Zum Glück waren aber einige Männer vom Typ Personenschützer in der Nähe und die Fackel konnte nach einigen Versuchen, denn auch auch das Feuerzeug wollte nicht so recht, wieder angezündet werden. Weiter mit den Pannen ging es als der 4. Fackelträger, Fürst Albert von Monaco, das Feuer weitergeben wollte. Da musste erst einmal an der neuen Fackel der Gasausstrom mithilfe eines Imbusschlüssels weiter aufgedreht werden, damit sich dort was entzünden konnte. 
Wir wollen das ganze mal nicht als schlechtes Omen nehmen für all die Rekorde, die man mit der Flamme in Russland erreichen will: Sie soll 65.000 km durch ganz Russland getragen werden und damit den bisherig längsten Weg bis an ihr Ziel zurücklegen, sie soll ins All auf die ISS und eine Atomeisbrecher soll die Flamme an den Nordpol bringen. Viel Glück dabei!

Freitag, 4. Oktober 2013

Niederlande vs. Russland oder David gegen Goliath

Im Fall der in Russland inhaftierten und wegen Piraterie angeklagten 18 Greenpeace-Aktivisten machen jetzt die Niederlande mobil. Da das Greenpeace-Schiff, mit dem die Festgenommenen ein Plakat an einer Gazprom-Bohrinsel anbringen wollten, unter niederländischer Flagge fuhr, hätten die russischen Behörden erst die Zuständigen in den Niederlanden fragen müssen, bevor sie an Bord des Schiffes gegangen waren. Das niederländische Außenministerium sieht das UN-Seerechtsübereinkommen auf seiner Seite und betrachtet die russische Aktion daher als illegal. Nun will man ein Schiedsverfahren einleiten.
Greenpeace selbst will, sollte es in Russland zu Verurteilungen kommen, bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen. Doch erst einmal wird für Samstang in 30 Städten zu Demonstrationen aufgerufen.