Mittwoch, 28. September 2011

Machtwechsel auf Russisch: перемень власти

Für obengenannte Übersetzung übernehme ich keine Verantwortung. Könnte aber sein, dass es richtig ist. Wenn nicht, korrigiert mich bitte. Seht euch auch an, was NTV dazu zu sagen hat:
http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Putin-und-Medwedew-tauschen-Aemter-article4396136.html

Montag, 26. September 2011

Gore Vidal: Hollywood

Vidals „Hollywood“ ist der 5. Teil seiner „Narratives of Empire“ Reihe, die einzelne Aspekte der amerikanischen Zeitgeschichte schildert und mit fiktionalen Elementen zu Romanen verarbeitet. Gleichzeitig ist dies der erste Teil der Reihe, den ich im Oktober 2009 las. „Hollywood“ befasst sich mit dem Jahren 1917 bis 1924 und erzählt vom amerikanischen Selbstbild und dem Weltbild der USA während der Entstehung der Filmindustrie. Der Zeitabschnitt meint auch, dass uns hier die Präsidenten Woodrow Wilson und Warren G. Harding ebenso begegnen wie Henry Cabot Lodge, dessen Enkel H.C. Lodge jr., dem späteren U.N. und westdeutschem Botschafter, und dem Zeitungsmagnaten William Randolph Hearst. Auf der fiktiven Seite folgt Vidal dem Leben der Halbgeschwister Blaise und Caroline Sanford, den Verlegern der Washington Tribune.

Samstag, 24. September 2011

Dr. des. Knochenflicker - die harten Fakten

Name: Dr. des. Knochenflicker (Ja, ich habe keinen Vornamen.)
Alter: Genau betrachtet 1½ Jahre. Aber mindestens so alt um Medizin zu studieren.
Geschlecht: weiblich (Dazu gibt es nichts mehr zu sagen.)
Wohnort: An der schönen Ostseeküste, dort wo die Fischköppe herkommen.
Beruf: beinahe Arzt, inzwischen cand. med. (googelt es selbst!)
Hobbys: Während der Vorlesung schlafen, weil ich in der Nacht davor zu viele Arztserien gesehen habe. Bücherberge von und zur Bibliothek zurück schleppen. Patienten mit dem Reflexhammer an Stellen schlagen, an denen gar keine Reflexe sind. Mein Studium per Blog-Einträgen dokumentieren. Weißkitteln hinterher sehen.

Montag, 19. September 2011

Berlin vom Wasser aus

Den wahrscheinlich letzten halbwegs schönen Sommertag nutzend, erkundeten Dr. des. Knochenflicker und ich Berlin vom Wasser aus. Von der Jannowitzbrücke aus ging es los, unter der Oberbaum-Brücke hindurch und dann in den Landwehr-Kanal. Hier war erst einmal Kopf-Einziehen angesagt, da die Brücken so überaus niedrig sind. In Charlottenburg ging es dann zurück auf die Spree, durch das Regierungsviertel und schließlich an der Museumsinsel vorbei. Nach vier Stunden endete die Fahrt dort wo sie begonnen hatte: an der Jannowitzbrücke. Unsere Entdeckungen haben wir für euch fotografisch festgehalten:


Die Oberbaumbrücke

Freitag, 16. September 2011

Woche des Bürgerschaftlichen Engagements

Heute startet die "Woche des Bürgerschaftlichen Engagements". Noch bis zum 25. September wird das Engagement von 23 Mio. Bürgern in den Mittelpunkt gerückt und gewürdigt. "Engagement macht stark" lautet das Motto der inzwischen 7. Aktionswoche des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) , die zum einen die (nicht nur) im BBE vertretenen Engagierten würdigen, aber auch als Freiwilligenoffensive dienen will. In diesem Jahr wird die Kampagne wieder von Ulrike Folkerts und Peter Maffay als Engagementbotschaftern unterstützt. Ein zentrales Anliegen des Bundes­netz­werks ist es, eine Kultur der Aner­ken­nung bürger­schaft­li­chen Enga­ge­ments mitzu­ent­wi­ckeln und zu gestalten, um deut­lich zu machen, dass bürger­schaft­liche Enga­ge­ment und die aktive Betei­li­gung von möglichst vielen Menschen in einer Demo­kratie wichtig und unver­zichtbar sind. „Ein Zusam­men­leben in unserer Gesell­schaft ist über­haupt nur möglich, weil sich Menschen frei­willig und unent­gelt­lich in das Gemein­wesen einbringen. Schauen Sie nur auf die kommu­nale Ebene: Ohne die frei­wil­lige Feuer­wehr, ohne die vielen Aktiven in den Vereinen, sei es nun im Sport, in der Jugend­ar­beit oder in der Kultur – ginge es gar nicht.“, so der Vorsitzende des Spre­cher­rats des BBE, Prof. Dr. Thomas Olk.

Mittwoch, 14. September 2011

Weißrussland erlebt erneuten Währungscrash

Während Europa sich heute wieder über Griechenland gestritten und die deutsche Presse gerade noch über den Aufkauf europäischer Staatsanleihen durch China berichtet hat, wurde kaum über den heutigen Währungscrash in Europas letzter Diktatur berichtet. Nachdem der weißrussische Rubel schon einmal Ende Mai 2011 staatlich verordnet um 55% abgewertet worden war, fiel der Kurs in der ersten freien Handelssitzung an der Valuta-Börse heute um abermals 60%. Am Tagesanfang musste man also 7.281 Belarus-Rubel für 1 Euro bezahlen, am Ende des Tages waren es schon 11.500 Rubel.

Montag, 12. September 2011

Gore Vidal: Narratives of Empire

Wer mich kennt, weiß, dass wenn ich erst einmal eine/n Autor/in gefunden habe, den/die ich mag, ich alles lese, das es von ihm/ihr gibt. (Wow, ganze 5 Kommata in einem Satz!!!) Meine Faszination für das amerikanische Regierungssystem und die Auswüchse der daraus resultierenden Parteienlandschaft basieren nicht zuletzt auf der der Lektüre (oder sollte ich besser sagen: dem Verschlingen) von Gore Vidals "Narratives of Empire" Reihe.

Samstag, 10. September 2011

9/11 Wie ich den Tag erlebte

An Dienstag, dem 11. September 2001, war ich wie üblich zur Schule gegangen und nach einem anstrengenden Tag in der 13. Klasse eines kleinstädtischen, Brandenburger Gymnasiums nachhause gekommen. Ein spätes Mittagessen, vorbereitet von meiner Oma, später, fand ich mich im Sommerwohnzimmer in meinem Elternhaus wieder, das heute nur noch als Esszimmer genutzt wird. Ich erinnere mich nicht mehr, was ich mir im Fernsehen ansehen wollte, doch eines ist mir ins Gedächtnis gebrannt: die Berichterstattung von Peter Klöppel von RTL. Nicht verstehend, was es bedeutete, was ich da eigentlich mit ansah, saß ich stundenlang vor dem Fernseher und erlebte mit, wie das zweite Flugzeug vor meinen Augen in den zweiten Turm des World Trade Centre einschlug. Ich erlebte, wie Menschen aus den Türmen sprangen, wie die Türme in sich zusammen stürzten. Wenn ich bis dahin nicht glaubte, dass sich manche Ereignisse in das Gedächtnis einbrennen können, so weiß ich es jetzt besser. Die Fassungslosigkeit und das langsame Begreifen der Folgen, die ich an diesem Tag spürte, sind nach wie vor greifbar, erfahrbar. Das Entsetzen, die Hilflosigkeit und die Trauer sind nach wie vor in mir.   

Montag, 5. September 2011