Es ist nun elf Jahre her seit Matthew Shepard wegen seiner Homosexualität zu Tode geprügelt wurde. Der Fall des Studenten erregte 1998 weltweite Aufmerksamkeit und brachte die Frage der Erweiterung des Hassverbrechengesetzes aus dem Jahr 1968 wieder auf die Tagesordnung der amerikanischen Legislative. Gestern unterzeichnete Präsident Obama den „Matthew Shepard and James Byrd, Jr. Hate Crimes Prevention Act“ mit dem künftig auch Gewalt auf Grund von sexueller Orientierung, Geschlecht, Geschlechtsidentität und Behinderung den Status eines Hassverbrechens bekommen wird.
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Montag, 26. Oktober 2009
Schnappschuß aus einem Buchshop im Martin-Gropius Bau, Berlin
Susan Sontag setze sich in ihren Werken wahrlich oft mit der Kunst an sich und den Künsten auf der anderen Seite auseinander und verdient es daher vielleicht auch sich in einer Kunstabteilung wieder zu finden.
Aber ihr Sohn?
Gleich neben "Metzlers Lexikon Ästhetik" oder gar einem Gombrich?
Nein das sieht mein Kunstgeschichte-Auge nicht gern.
Aber bei mir stellt sich ja eh schön länger die Frage, ob ein David Rieff den Glanz seiner Mutter verdient hat. Aber für solche Diskussionen sollte man feinsten Mensa-Kaffee und den Charme eines sechziger Jahre-Baus zu Rate ziehen.
In diesem Sinne
Maya
Freitag, 23. Oktober 2009
FOX News vs. MSNBC in der nächsten Runde
Was passiert, wenn MSNBCs Keith Olbermann und Rachel Maddow zusammen mit anderen liberalen Journalisten in das Weiße House eingeladen werden? FOX News macht aus dieser Nachricht natürlich wieder ein Drama.
Hier ein Artikel von der FOX Website:
FOX vs. White House
Keith Olbermanns Antwort:
Keith Olbermann vs. FOX
Rachel Maddows Antwort:
Rachel Maddow vs. FOX
Hier ein Artikel von der FOX Website:
FOX vs. White House
Keith Olbermanns Antwort:
Keith Olbermann vs. FOX
Rachel Maddows Antwort:
Rachel Maddow vs. FOX
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Die Krise ist vorbei ... zumindest in Russland
Selten waren sich das russische Finanz- und Wirtschaftsministerium so einig, die Börse jubelt, denn statistisch gesehen ist die Wirtschaftskrise in Russland vorüber. Im zweiten Quartal wuchs das russische BIP um 0,6%. Im Vergleich zum Vorjahr ist das allerdings ein Minus von 9,4%.
Doch das kann man gerne mal verdrängen. Man kann auch gern verdrängen, dass AvtoVAZ vor kurzem beschlossen hat 27000 Angestellte zu entlassen. Und wer denkt, man hätte in Russland etwas aus der Krise gelernt, sollte noch mal darüber nachdenken. Russland setzt weiter auf Rohstoffe, aber da der Ölpreis gerade wieder am steigen ist, ist in Russland wieder alles gut. Die Börsianer freuen sich, die Milliardäre, äh jetzt ja nur noch Millionäre oder so ähnlich, atmen auf, Mitnahmegewinne sind bei einem 200%igen Wachstum der Moskauer Börsen wieder an der Tagesordnung!
Doch das kann man gerne mal verdrängen. Man kann auch gern verdrängen, dass AvtoVAZ vor kurzem beschlossen hat 27000 Angestellte zu entlassen. Und wer denkt, man hätte in Russland etwas aus der Krise gelernt, sollte noch mal darüber nachdenken. Russland setzt weiter auf Rohstoffe, aber da der Ölpreis gerade wieder am steigen ist, ist in Russland wieder alles gut. Die Börsianer freuen sich, die Milliardäre, äh jetzt ja nur noch Millionäre oder so ähnlich, atmen auf, Mitnahmegewinne sind bei einem 200%igen Wachstum der Moskauer Börsen wieder an der Tagesordnung!
Fringe History II - McCarthy vs. Truman und alle "Commies"
Joe McCarthy war einer der bekanntesten Kommunistenjäger der 1950er Jahre. Der Terminus „McCarthyismus“ wurde zum Synonym für Demagogie, Verleumdung und Schlechtmacherei.
Joseph Raymond McCarthy (14.11.1908 - 02.05.1957) war das fünfte von sieben Kindern eines Farmers in Grand Chute/Wisconsin. Er studierte Jura und wurde mit 31 Jahren jüngster Richter seines Bundesstaates.
Mit 33 meldete er sich freiwillig zu den Marines, verließ sie jedoch fünf Monate vor Ende der Krieges, um für die Republikanische Partei um einen Senatssitz zu kandidieren. Mit der Behauptung er sei ein Kriegsprofiteur, schlug McCarthy den langjährigen Senator und Vorsitzenden der Progressive Party Robert La Follette jr. Dabei wurde McCarthy auch mit kommunistischen Stimmen gewählt, die ihn dem Antikommunisten La Follette vorzogen.
Joseph Raymond McCarthy (14.11.1908 - 02.05.1957) war das fünfte von sieben Kindern eines Farmers in Grand Chute/Wisconsin. Er studierte Jura und wurde mit 31 Jahren jüngster Richter seines Bundesstaates.
Mit 33 meldete er sich freiwillig zu den Marines, verließ sie jedoch fünf Monate vor Ende der Krieges, um für die Republikanische Partei um einen Senatssitz zu kandidieren. Mit der Behauptung er sei ein Kriegsprofiteur, schlug McCarthy den langjährigen Senator und Vorsitzenden der Progressive Party Robert La Follette jr. Dabei wurde McCarthy auch mit kommunistischen Stimmen gewählt, die ihn dem Antikommunisten La Follette vorzogen.
Montag, 12. Oktober 2009
Friendensnobelpreis für Obama
Am letzten Freitag saß ich gerade beim Mittagessen, als ich die Nachricht des Tages hörte. Ich dachte erst es sei ein schlechter Scherz, doch dann fragte ich mich, was sich das Nobelpreiskomitee dabei gedacht hatte, Barack Obama den Friedensnobelpreis zu verleihen. Es ist nicht so, dass ich dem amerikanischen Präsidenten den Preis missgönne, doch die von ihm ausgegebenen außenpolitischen Ziele hat er noch nicht erreicht bzw. noch nicht einmal angegangen.
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Fringe History I - Charles Coughlin vs. FDR
Demokratische Präsidenten in den USA haben stets Angriffe des rechten Flügels der Republikanischen Partei abzuwehren. Doch die GOP-In-Exile waren nicht die Ersten, die demokratischen Präsidenten zusetzten – sie haben die Kritik auf eine persönliche Ebene herunter gebrochen. Damals, als die Republikaner noch ein wenig „Anstand“ besaßen, war es ein Priester, der Franklin D. Roosevelt schwer zusetzte.
Dienstag, 6. Oktober 2009
Christiane Amanpour und die Weltpolitik
In den vergangenen neunzehn Jahren bereiste Christiane Amanpour die Krisenherde rund um den Globus für CNN. Sie machte sich in den 90ern einen Namen durch ihre Reportagen vom Balkan, aus Ruanda, Somalia und Irak … Inzwischen zählt sie zu den Besten ihres Faches. Neun Emmys, sechs Ehrendoktorwürden und der Titel “Commander of the Most Excellent Order of the British Empire (CBE)”, den sie 2007 von Königin Elisabeth II. verliehen bekam, sind nur einige der Ehrungen für ihre Reportagen. Sie interviewte die Premierminister, Präsidenten, Diktatoren und Kriegsherren dieser Erde und geht nun allabendlich bei CNN eine halbe Stunde lang auf Sendung. Dabei diskutiert sie entweder ein weltpolitisches Thema mit zwei Gästen oder zwei Themen mit einem Gast. Dabei wird dem Zuschauer schnell klar, dass eine halbe Stunde wesentlich zu kurz ist für eine solche Sendung. Es mag zwar für den Zuschauer schon quälend genug sein, Robert Mugabes „Wahnvorstellungen“ von einem heilen Simbabwe nur eine Viertelstunde folgen zu müssen; doch ist es nicht gerade das „Wahnsinnige“ das fasziniert?
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