Dienstag, 30. April 2013

Ein Prosit auf König Willem-Alexander!

In den Niederlanden wurde heute Willem-Alexander zum König gekrönt und ganz Oranje stand Kopf. Damit gibt es zum ersten Mal seit mehr als 100 Jahren wieder eine männliches Staatsoberhaupt in unserem Nachbarland. Aber das wird wohl die Ausnahme sein, denn der neue König hat drei Töchter und somit ist nun die älteste, Katharina Amalia, Kronprinzessin und irgendwann mal Königin. Bei tagesschau.de gibt es dazu eine Bildergalerie zu sehen. Hallo Deutschland im ZDF brachte einen schönen Bericht.
Wenn dieses Ereignis mal nicht ein Grund zum Anstoßen ist! Und den richtigen Cocktail dazu hab ich auch! Man gebe 2 cl Schoko-Vla, das ist ein niederländische Trinkpudding, in ein Cocktailglas. Dann mixe man in einem anderen Glas je 2 cl Eierlikör und Vanille-Vla und gebe dies vorsichtig zu dem Schoko-Vla. Nun sollte man einen königlich leckeren Schichtcocktail haben. Prosit Majestät! (Hier das Original-Rezept)
Und da ich die ganzen Feierlichkeiten nicht live mitverfolgen konnte, weil mein sklaventreibender Arbeitgeber mich dazu zwang, überflüssiges Zahlenwerk in einen Computer einzutippen, werde ich es mir jetzt sehr gründlich überlegen, ob ich jetzt nicht genug Beweismittel zusammen habe, um endlich die Maya bezüglich des Nicht-Weltuntergangs zu verklagen! Hah!

Freitag, 26. April 2013

German Angst - Angst vor dem sozialen Abstieg

"German Angst" - wer diesen Begriff nicht kennt, sollte unbedingt Wikipedia zu Rate ziehen. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass meine Generation, und vor allem die unter euch, die sich nach erfolgreichem Studium von Praktikum zu Praktikum gehangelt haben, Existenzängste ausstehen, die ... Bitte fügt an dieser Stelle ein, was ihr denkt. ZDF neo zeigt eine sehr interessante Reportage zu diesem Thema.

Donnerstag, 25. April 2013

Vetternwirtschaft in der CSU - Wundert's?

Heute "wurde" der CSU-Fraktionschef im bayrischen Landtag Schmid zurückgetreten, weil er jahrelang seine Frau auf Staatskosten als Sekretärin beschäftigt hatte. In einer Partei, die sich quasi als "Staatspartei" in Bayern fühlt, wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, wundert das wohl nicht. Selbst in der Rede zum Rücktritt hielt es Schmid nicht für moralisch falsch (wenn auch nicht gesetzlich illegal), seine Frau für bis zu 5.550 Euro im Monat beschäftigt zu haben.
Doch er ist nicht der einzige Politiker, der seine Stellung ausnutzt, um Familie und Freunde in Lohn und Brot zu halten - laut SZ sind es allein 17 CSUler, die so handeln oder gehandelt haben.

Montag, 22. April 2013

Royale Songkrise in den Niederlanden

In acht Tagen wird Prinz Willem-Alexander der Niederlande zu König Willem-Alexander gekrönt werden und natürlich soll es dazu ein "königliches" Lied geben, um das Ereignis musikalisch zu untermalen. "Gute Idee. Schlechte Ausführung!", das zumindest meinen tausende Niederländer im Internet.Trotz aller Proteste soll es zur Krönung des ersten Königs seiner Generation (dazu gehören Prinz Charles, Prinz Naruhito, Prinz Frederick, Prinz Haakon und Prinzessin Victoria) gespielt werden.

Donnerstag, 18. April 2013

Hmmh, Brandy Alexander

Im Falle der Klage gegen den Defense of Marriage Act vor dem US-Supreme Court findet seit Ende März die mündliche Verhandlung statt. Und der Fall sieht für die Kläger nicht mal schlecht aus. Rachel Maddow berichtete darüber in ihrer ganz eigenen "geeky" Art und natürlich nicht ohne darauf alkoholisch anzustoßen. Also seht euch bitte die gesamten 8:07 Minuten an!
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Obwohl ich normalerweise kein Fan von sahnigen Cocktails bin, ist so ein Brandy Alexander doch schon etwas sehr leckeres. Und ja, haltet eure (Groß-)Mütter davon fern!!!

Dienstag, 16. April 2013

Boston, ein Ort in der Chronik des Terrors

Der Boston Marathon ist einer der ganz großen und ältesten in seiner Kategorie. Jedes Jahr am Patriot's Day, dem dritten Montag im April, versammeln sich ca. 20.000 Läufer aus der ganzen Welt und etwa eine halbe Million Zuschauer zu diesem eindrucksvollen Sportereignis. In diesem Jahr endete der Marathon im Grauen.

Montag, 8. April 2013

Margaret Thatcher ist tot

Wenn man heutzutage bekannten Persönlichkeiten Beinamen gibt, dann haben sie in aller Augen Außergewöhnliches bewirkt. Außergewöhnlich Gutes, außergewöhnlich Schreckliches oder außergewöhnlich Belastendes. Auf Margaret Thatcher, die "Eiserne Lady", wie sie sich auch selbst nannte, trifft wohl am ehesten das außergewöhnlich Belastende zu. In ihre Regierungszeit als britische Premierministerin von 1979-1990 fallen die stärksten Einschnitte, die die britische Bevölkerung in der Nachkriegszeit machen musste. Sie zwang den Inselstaat zu einem völligen Umbau der Wirtschaft. So wurde z.B. der unlukrativ gewordene Kohlebergbau durch den Abbau von Subventionen und Privatisierungen geschrumpft und der Dienstleistungssektor massiv ausgebaut. Natürlich bedeutete dies für lange Zeit die Arbeitslosigkeit Vieler. Damit legte sie aber auch den Grundstein für den Finanzstandort London. Ihre harte Hand im Falkland-Krieg bewies aber, dass sie britische Interessen mit allen Mitteln durchzusetzten bereit war. In den Vereinigten Staaten und insbesondere in Ronald Reagan sah sie als wichtigste Verbündete. Der EU stand sie immer skeptisch gegenüber und prägte damit das EU-Bild der Briten bis heute. Deutschland sah sie so:
"Es ist doch klar: Ihr Deutschen wollt nicht Deutschland in Europa verankern. Ihr wollt den Rest Europas in Deutschland verankern." Im Spiegel mehr Zitate der Lady.
Heute verstarb die Eiserne Lady 87-jährig nachdem sie viele Jahre durch diverse Schlaganfälle und Demenz gezeichnet war. Ihrem Wunsch folgend wird sie ohne Staatsbegräbnis aber mit militärischen Ehren ihre letzte Ruhe finden.  
Eine Bilderstrecke in der ARD.
Der Film "Die Eiserne Lady" mit Meryl Streep in der Hauptrolle ist auch sehr empfehlenswert.

Freitag, 5. April 2013

ON/OFF - Politiker und ihre Mikros

Man mag es kaum glauben, aber ein Mikrofon führte kürzlich zu zwischenstaatlichen Verstimmungen im Verhältnis von Uruguay und Argentinien. Da hat der Präsident Uruguays, José Mujica, doch tatsächlich, weil er glaubte sein Mikrofon sei ausgeschaltet, über die argentinische Präsidentin Christina Kirner gesagt: "Die Alte ist schlimmer als der Einäugige." Mit dem "Einäugigen" meinte er Kirchners verstorbenen Ehemann, der vor ihr Präsident war. Peinlich, peinlich!
Wer noch in die Mikrofalle getappt ist, erfahrt ihr bei tagesschau.de.

Mittwoch, 3. April 2013

Das Handy wird 40

Heute vor 40 Jahren war es soweit. Martin Cooper von der Firma Motorola stellte 1973 das erste Mobiltelefon vor. Doch erst zehn Jahre später kam das erste kommerzielle Handy auf den Markt. Handlich war es aber nicht gerade mit seine 800g und der Form eines Schuhs.
Tagesschau.de hat dazu eine Bildergalerie zusammengestellt.