Samstag, 6. Februar 2010

Sascha

In letzter Zeit habe ich mich unglaublich tief in meine Bücher vergraben und viel Literatur "konsumiert". Ja klar, dass ich während dessen kaum etwas eigenens produziert habe. Um mal wieder Susan Sontag zu zitieren (Oh ja, ich höre euer Stöhnen und sehe euer Hände über dem Kopf zusammenschlagen!): "And, long after you've become a writer (und ich behaupte nicht, dass ich das sei), reading books others write - and rereading the beloved books of the past (kürzlich Bulgakows Meister und Margarita) - constitutes an irresistible distraction from writing. Distraction. Consolation. Torment. And, yes, inspiration."
Hier also nun einige Zeilen für "den" Roman, die mir eben, als ich einige Notizen durchging, in den Sinn kamen:

Chris’ Herz machte einen kleinen Sprung als Sascha sie anlächelte und dabei seine Zahnlücken zum Vorschein kamen. Er lächelte das gleiche unschuldige Kinderlächeln, das Sarah schon fast verloren hatte. Wie schnell doch die Zeit vergeht, dachte Chris einmal mehr als sie sich zu ihm hinunter beugte. Sie ahnte nicht einmal, wie einfach es werden würde, diesen Jungen als ihren Sohn zu akzeptieren.

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