In der Nacht zum 9.11., dem wohl geschichtsträchtigsten Tag der Deutschen, wurden in Greifswald alle 11 über die Stadt verteilen Stolpersteine aus dem Straßenflaster herausgebrochen und gestohlen.
Die Stolpersteine kennzeichnen die frühreren Wohnorte der Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen. Der Staatsschutz, der sofort die Ermittlungen aufgenommen hat, vermutet einen rechtsextremistischen Hintergrund des Verbrechens. Bei der Vorgeschichte Greifswald mit Neonaziaufmärschen und brutalen Auseinandersetzungen zwischen Rechts und Links ist dies auch sehr naheliegend. Die Polizei ist sogar soweit gegangen eine Belohnung i.H.v. 2.500 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, auszusetzen.
Ich bin entsetzt über diese Tat! Glücklicherweise gibt es aber in Greifswald nicht nur Nazis, sondern auch viele besonnene Bürger, die ihre Überzeugung u.a. auch in Gegendemonstrationen zeigen, wie dieser Bericht des Moritz (Studentenmagazin der Uni Greifswald) zeigt.
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