Montag, 17. Dezember 2012

Scotty, Warp-Geschwindigkeit!

Was macht der gescheite Science-Fiction-Autor wenn es zu Lichtjahre entfernten Sonnensystemen vorzudringen gilt und man nicht gerade den Gesetzen der bekannten Physik folgend sog. Generationenraumschiffe losschicken will? Er, oder besser Gene Roddenberry, erfand den Warp-Antrieb. Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit. Was Einstein in seiner Speziellen Relativitätstheorie noch für unmöglich hielt, scheint australischen Wissenschaftlern jetzt nicht mehr so unmöglich.
Heißt dass, wir sehen jetzt Raumschiffcaptains wie Kirk, Picard, Sisko, Janeway und Archer in mehr oder minder großen Schiffchen von Sternensystem zu Sternensystem gondeln? Wohl eher nicht! Denn während das Beschleunigen auf Lichtgeschwindigkeit nun von den Wissenschaftlern als möglich eingeschätzt wird, gibt es da ein KLEINES Problem. Das BREMSEN. Was man so gerne vergisst, ist, dass auch der luftleere Raum in Weltall nicht so leer ist, wie man meint. Ja, da schweben jede Menge energiereiche Teilchen rum. Und die sammeln sich dann im Warp-Feld an. Der Trekkie und der Physik-Crack ahnen nun schon was kommt: BOOM! Abbremsen und auf Unterlichtgeschwindigkeit gehen führt bei durch das Warp-Feld angesammelten Teilchen dazu, dass zumindest das Raumschiff, mitunter auch ein ganzes Sternensystem in Schall (wohl eher nicht) und Rauch aufgeht. Da hilft nur eines: Ab und zu mal jemanden im Raumanzug rausschicken und das Warpfeld mit einer Zahbürste reinigen lassen ;)

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