Sonntag, 19. Dezember 2010

Endlich: US-Senat beschließt Aufhebung von Don't Ask, Don't Tell

Gestern stimmte der US-Senat mit 65 zu 31 Stimmen der Aufhebung von Don’t Ask, Don’t Tell zu. Auch sechs Republikaner stimmten für die Aufhebung und damit fünf mehr als benötigt. Schon am 16.12. hatte das Repräsentantenhaus für den neu aufgelegtne und dieses Mal als Einzelgesetz eingebrachten Entwurf mit 250 zu 175 abgestimmt.
Präsident Obama begrüßte die Entscheidung des Senats.
"By ending 'Don't Ask, Don't Tell,' no longer will our nation be denied the service of thousands of patriotic Americans forced to leave the military, despite years of exemplary performance, because they happen to be gay.", sagte er in einem Statement . "And no longer will many thousands more be asked to live a lie in order to serve the country they love."
Diese Entscheidung wird aufchvon den aktiven Soldaten unterstützt. Laut einer Umfrage des US-Militärs befürworten 70% die Aufhebung von DADT. 69% von ihnen gaben auch an, schon einmal zusammen mit einem homosexuellen Kameraden gedient zu haben.
Wie lange es allerdings dauert bis diese Entscheidung umgesetzt wird, hängt ganz allein von der militärischen Führung ab und die arbeitete in dieser Hinsicht immer langsam.

Wer sich ein Bild von den unter DADT aus dem Militär entlassenen oder schweigend gedienten Soldaten und Soldatinnen machen will, sollte sich Jo Ann Santangelos am Veteran's Day erschienenen Bildband Proud to Serve ansehen.

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