Freitag, 7. Oktober 2011

Friedensaktivistinnen erhalten Nobelpreis

Ehrte das Friedensnobelpreiskomitee in den letzten Jahren vor allem Politiker, die eine Machtambivalenz mit sich brachten, kehrte es in diesem Jahr zu seinen Wurzeln zurück: Es verlieh drei (fast) unbekannte Frauenrechtlerinnen, die in ihren Heimatländern für den Frieden kämpfen, den Nobelpreis.
"Von den drei geehrten Frauen ist nur Ellen Johnson Sirleaf einem größeren Publikum bekannt, weil die liberianische Präsidentin weltweit als Glücksfall für das zerstörte Land gilt. Sie bekommt den Preis gemeinsam mit der Bürgerrechtlerin Leymah Gbowee und der Journalistin Tawakkul Karman. Da müssen selbst eingefleischte Experten erst einmal nachschlagen. Aber: Das macht die Entscheidung des Komitees umso richtiger.", schreibt die Süddeutsche Zeitung. Das Komitee ehrt die drei Frauen für ihren "gewaltfreien Kampf für die Sicherheit von Frauen und für die Rechte von Frauen für volle Teilnahme an friedensbildender Arbeit". Mehr zu den drei Preisträgerinnen erfährt man im Artikel Friedensnobelpreis geht an drei Frauenrechtlerinnen in der Süddeutschen Zeitung.

1 Kommentar:

  1. Dr. des. Knochenflicker8. Oktober 2011 um 20:47

    Liebe Beachside,
    herzlichen Glückwunsch zum 100. Beitrag! Das waren 3 Jahre super interessante und wissenswerte Berichte, mit denen sogar zeitknappe Medizinstudenten up to date bleiben und wissen, was so in der restlichen Welt abgeht ;)!
    Danke dafür!
    Liebe Grüße
    Dr. des. Knochenflicker

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