Harten Wahlkampfwochen in denen Mitt Romney selbst von konservativen Wählern für trocken und seine Ideen zuweilen für dubios gehalten wurden liegen hinter dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Doch Schluss damit! Diese Zeiten sind vorbeit, denn jetzt hat er Paul Ryan an seiner Seite.
Paul Ryan, 42, seit 14 Jahren Abgeordneter des schönen Staates Wisconsin, versprüht den jugendlichen Charme eines Obamas zu Beginn seiner Präsidentschaft und ist doch ein ultrakonservativer Fiskalpolitiker. Er vertritt einen strikten Kürzungskurs der selbst Konservative nur mit dem Kopf schütteln lässt. Selbst die katholische Kirche, der er angehört, rügten seinen Haushaltsplan für 2012, denn ein gerechter Haushalt könne doch nicht nur aus Kürzungen bei den Armen bestehen.
Trotz seiner Ansichten kommt Ryan bei den Leuten gut an, da er die Rolle des besorgten Familienvaters spielt. Ebenso wie der frühere Präsident Ronald Reagan finden ihn viele immer noch sympathisch, wenn er soziale Grausamkeiten verkündet.
Wie viel Punkte bei den Wählern der Schulterschluss Romneys mit Paul Ryan bringen wird, werden die nächsten Vorwahlen zeigen. Eine Gefahr besteht aber: Romney könnte bald hinter dem Charisma Ryans verschwinden. Und was bleibt dann übrig für den Wahlkampf?
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