Freitag, 18. Oktober 2013

Auf den Spuren des Yeti

Professor Bryan Sykes von der Universität in Oxford ist schon seit längerem dem myteriösen Yeti auf der Spur. Nun hat er viele eingeschickte Gewebeproben analysiert und kommt zu einem erstaunlichen, wenn auch noch weiter zu überprüfendem Ergebnis.
Der Yeti, ein aufrecht gehendes, stark behaartes Wesen, zwischen Bär und Affe - Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay behaupten seine Fußspuren gesehen zu haben, Reinhold Messner will sogar einen erschossen haben. Vielleicht ist doch etwas dran an dem mysteriösen Wesen, denn Prof. Sykes konnte bei zwei, aus dem Himalaya stammenden, von 27 intakten Proben (von 70 eingesandten) eine interessante Feststellung treffen. Die 40 und 10 Jahre alte Proben aus Ladakh und Bhutan stammen von einem Verwandten eines vor 40-120.000 Jahren lebenden Eisbär-Urahnens. Sykes glaubt, dass im Himalaya eine Folgespezies, womöglich aus einer Paarung mit einem Braunbären, entstanden ist. Wichtig dabei ist, zu bedenken, dass "moderne" Bären auf einer Höhe von 4.000 Metern nicht überleben können. Der Professor gibt jedoch trotz seiner spannenden Erkenntnis zu bedenken, dass seine Ergebnisse noch viel Interpretationsbedarf haben.

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