Freitag, 4. Oktober 2013

Niederlande vs. Russland oder David gegen Goliath

Im Fall der in Russland inhaftierten und wegen Piraterie angeklagten 18 Greenpeace-Aktivisten machen jetzt die Niederlande mobil. Da das Greenpeace-Schiff, mit dem die Festgenommenen ein Plakat an einer Gazprom-Bohrinsel anbringen wollten, unter niederländischer Flagge fuhr, hätten die russischen Behörden erst die Zuständigen in den Niederlanden fragen müssen, bevor sie an Bord des Schiffes gegangen waren. Das niederländische Außenministerium sieht das UN-Seerechtsübereinkommen auf seiner Seite und betrachtet die russische Aktion daher als illegal. Nun will man ein Schiedsverfahren einleiten.
Greenpeace selbst will, sollte es in Russland zu Verurteilungen kommen, bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen. Doch erst einmal wird für Samstang in 30 Städten zu Demonstrationen aufgerufen.

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