Mit Spannung war am gestrigen Montag die "Weckaktion" der Raumsonde Rosetta erwartet worden. Vor zehn Jahren ins All geschickt, hatte sie sich vor drei Jahren so weit von der Sonne entfernt, dass sie nur noch im Energiesparmodus und ohne Kontakt zur Erde ihre Mission verfolgen konnte.
Jetzt nach 31 Monaten und in 810 Mio. km Entfernung, auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne wieder kontaktfähig, antwortete die Sonde nach langem Wartem im ESA-Kontrollzentrum gegen 19.18 Uhr auf ihren "Weckruf". Im nächsten Sommer soll sie den Kometen 67P/Tschurjumov-Gerasimenko erreichen und ein Landegerät auf ihm absetzen. Das Ziel dieser Mission ist es, mehr über die Entstehung der Planeten und den Einfluss von Kometen auf die Erdentwicklung zu erfahren.
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