An Dramatik war der Paarlaufwettbewerb im Eiskunstlaufen vor wenigen Minuten kaum zu überbieten. Sich gegenüber standen zwei Weltmeister-Paare - Aljona Savchenko/ Robin Szolkowy aus Deutschland und Tatjana Volosozhar/ Maxim Trankov aus Russland. In der letzten Einlaufgruppe startend mussten als erstes die Russen ihre Kür laufen.
Auf mich wirkten sie sehr angespannt und konnten dies während des gesamten Programms auch nicht ablegen. Die kleinen Patzer, die ihnen außerdem unterliefen, eröffneten rechnerisch in meinen Augen für das deutsche Paar die Möglichkeit sich doch noch ihre Karriere mit olympischem Gold zu krönen.
Savchenko/ Szolkowy starteten als letztes Paar - kein einfaches Los. Ihr Startelement, der dreifache Wurfflip war perfekt, doch kaum eine halbe Minute später war der Traum vom Gold vorbei als Robin Szolkowy beim dreifachen Toeloop stürzte und die angedachte Kombination nicht zu Ende führen konnte. An dieser Stelle wäre noch Silber drin gewesen. Doch warum riskierten beide auch noch den dreifachen Wurfaxel bei dem Aljona Savchenko stürzte? Das ist wohl eine Frage, die einer längeren Erörterung bedürfen wird. Was bleibt ist die Tatsache, dass beide alles riskiert und nichts gewonnen haben. Trotzdem "Hut ab!" vor Eurer Leistung. Und Bronze ist nicht so schlecht wie es sich gerade anfühlen mag.
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