Wer mich kennt, weiß, dass wenn ich erst einmal eine/n Autor/in gefunden habe, den/die ich mag, ich alles lese, das es von ihm/ihr gibt. (Wow, ganze 5 Kommata in einem Satz!!!) Meine Faszination für das amerikanische Regierungssystem und die Auswüchse der daraus resultierenden Parteienlandschaft basieren nicht zuletzt auf der der Lektüre (oder sollte ich besser sagen: dem Verschlingen) von Gore Vidals "Narratives of Empire" Reihe.
Und nein, ich habe noch nicht alle Bände dieser Reihe gelesen. Doch ich möchte meine geschätzten Leser und Leserinnen (um wenigstens einmal p.c. zu sein) an meinen Leseerlebnissen teilhaben lassen und deshalb rufe ich hiermit die neue Kategorie "Narratives of Empire" ins Leben. Ich werde mich zu den Romanen in der Reihenfolge äußern, in der ich sie lese. Wenn ich mit allen sechs Bänden durch bin, werde ich versuchen, ein Chronologie heruzustellen. Doch bis dahin stellt sich dem geneigten Leser vielleicht die Frage, wie ich überhaupt zu Vidal gekommen bin:
Es war einmal in einer Universitätsbibliothek an einem Ostseebodden. Da standen sich in zwei Regalen der Anglistik-Sektion die Werke von Susan Sontag und Gore Vidal gegenüber. (Mal ganz abgesehen davon, dass da ganz in der Nähe auch "Democracy" von Joan Didion stand.) Und der Rest war Geschichte ...
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