Montag, 14. Januar 2013

Schrullig, schrulliger, am schrulligsten - US-Vizepräsidenten

Ja, sie haben es nicht gerade leicht die Vizepräsidenten der USA. Immer stehen sie im Schatten des amtierenden Präsidenten, eigene Politik können sie kaum betreiben und meist haben sie nur dann öffentlich wahrgenommene Auftritte, wenn sie in der Rolle des Vermittlers zwischen den Parteien auftreten. UND im recht unwahrscheinlichen Fall, dass der Präsident im Amt verstirbt, zurücktritt oder vom Amt enthoben wird, sind sie da um das wichtigste Amt in den USA zu übernehmen.
John Adams, der erste Vizepräsident, bezeichnete dieses Amt, als das bedeutungsloseste, das je erschaffen wurde. Und nicht ohne Grund lautet ein amerikanisches Sprichwort, dass der Vizepräsident nur einen Herzschlag vom Oval Office entfernt sei. Ja und wenn das Amt schon so wenig her gibt, dann muss man es um so mehr füllen!
Eben genannter John Adams war seit seinem achten Lebensjahr Kettenraucher und weigerte sich später ein Gebiss zu tragen. John Tyler, der 10. Vize, nannte sein Anwesen in Virginia "Sherwood Forest" - ja, nach dem Roman "Robin Hood". Theodor Roosevelt - ach ja, die Geschichte vom "Teddy" , Richard Nixon ... dazu muss man keine Worte verlieren.
Seht euch die Fotogalerie der Süddeutschen an, um mehr zu erfahren.

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