Heute "wurde" der CSU-Fraktionschef im bayrischen Landtag Schmid zurückgetreten, weil er jahrelang seine Frau auf Staatskosten als Sekretärin beschäftigt hatte. In einer Partei, die sich quasi als "Staatspartei" in Bayern fühlt, wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, wundert das wohl nicht. Selbst in der Rede zum Rücktritt hielt es Schmid nicht für moralisch falsch (wenn auch nicht gesetzlich illegal), seine Frau für bis zu 5.550 Euro im Monat beschäftigt zu haben.
Doch er ist nicht der einzige Politiker, der seine Stellung ausnutzt, um Familie und Freunde in Lohn und Brot zu halten - laut SZ sind es allein 17 CSUler, die so handeln oder gehandelt haben.
"Selbstüberschätzung und Überheblichkeit, Doppelmoral und
offensichtliches Scheitern an den eigenen Ansprüchen: Für Viele sind das
Symptome, die sie einer Krankheit zuschreiben. Einer Krankheit,
an der vor allem die Großkopferten in Bayern leiden, die Eliten.
Allerdings ohne, dass sie das selbst bemerken - bis es zu spät ist.", schreibt Sebastian Gierke in der heutigen SZ.
Und dann ist da ja auch noch der Fall Uli Hoeneß! Ein Mann, der gegen Steuerflucht wetterte und es selbst tat. Ein Mann der quasi ein Blutsbruder von CSU-Chef Horst Seehofer ist. Da kann Bayern München noch so haushoch gegen Barcelona gewinnen. Das hilft dann auch nicht mehr. Noch ein Fakt am Rande: der bayrischen Steuerverwaltung fehlen rund 2.000 Betriebsprüfer. ... Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
Und bitte verklagt doch endlich jemand die Maya!!!
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