Haschisch, Alkohol, Kokain - Barack Obama gab schon 1995 in seinem Buch "Dreams from my father" zu, in seiner Jungend auf Hawai so einiges konsumiert zu haben. Dennoch haben die ersten Auszüge der in Kürze erscheinenden Biografie "Barack Obama. The Story" von David Maraniss, Pulitzer-Preisträger, über die frühen Jahre des US-Präsidenten schon für helle und viel künstliche Aufregung bei den einschlägigen Medien wie FOX News gesorgt.
Was neu ist, sind die Details zum Konsumverhalten "Barrys". So gehörte er der "Choom Gang" (choom - Marijuhana rauchen) an und wie Buzz Feed Politics berichtete, leisteten sich die Mitglieder so einige Eskapaden.
Anfang Mai schon war ein erster Ausschnitt aus dieser Biografie veröffentlicht worden. Darin ging es um eine Beziehung Obamas zu der Australierin Genevieve Cook, die er 1983 auf einer Party kennenlernte. Der 22-jährige Obama sei zärtlich, aber kühl gewesen. Obama beschrieb diese Zeit nach seinem Abschluss an der Columbia University selbst als Phase der Selbstfindung. Im Interview mit Marniss sagte er: "Damals führte ich ein sehr asketisches Leben, ich war viel ernster, als es mir gut tat." Das Buch endet mit dem Jahr 1988 als Obama sein Jura-Studium an der Harvard University begann.
Diese neue Biografie wird sich nach Expertenmeinung wenig auf den Wahlkampf auswirken. Denn wenn jemand mit der Vorgeschichte George W. Bushs Präsident werden konnte und Ron Paul, einer der republikanischen Bewerber um das Präsidentenamt, für die Legalisierung von Haschisch ist, wird die Angriffsfläche recht klein sein.
Selbst von Mitt Romneys Seite dürfte nicht viel kommen, denn der ist gerade eher damit beschäftigt eine eigene Enthüllung aus seiner Vergangenheit herunterzukochen. Es kam nämlich kürzlich ans Tageslicht, dass er während seiner Highschool-Zeit zusammen mit Freunden einen homosexuellen Mitschüler durch die Straßen jagte und ihm schließlich die Haare abschnitt. Romneys Verteidigung: Er könne sich nicht an diesen Vorfall erinnern. Er habe nichts gegen Homosexuelle. Aber zur Sicherheit entschuldige er sich.
Ja, ja ...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen