Montag, 12. August 2013

Alle Wege führen nach Rom ... aber keiner nach Mainz

Bei dem, was gerade bei der Deutschen Bahn in Mainz los ist, könnte man sich fast an einen Schildbürger-Streich erinnert fühlen. Da geht äh fährt fast gar nichts mehr und das weil nur die Hälfte der angestellten Fahrdienstleiter Dienst tut.
Die andere Hälfte ist im Urlaub oder krank. Während letzte Woche "nur" nach 19 Uhr sämtliche Züge weder in Mainz hielten noch davon abfuhren, dehnt sich die Misere nun auch in die Tagesstunden aus. Und welche Konsequenz zieht man in Mainz daraus? Man bittet die Mitarbeiter aus dem Urlaub zurück! Das darauf niemand reagiert ist wohl absolut verständlich. Denn niemand wird sich den A.... für einen Chef aufreißen, der einen nicht gerade gut behandelt. Das Schlimmste daran ist, dass die Bahn nicht mal in der Lage ist, Personal von anderen Bahnhöfen abzuziehen, um die Lage in Mainz zu beruhigen. Da sieht man wieder einmal wohin das reine Gewinnstreben auf Kosten des Personals führt: Unzuverlässigkeit, Ausfälle und chaotische Zustände. 
Erinnert sich noch jemand an den schönen Slogan (gesprochen bitte in feinstem Sächsich): "Senk ju vor träwelling with Deutsche Bahn"?

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